Starkregenrisikomanagement

Es hat sich gezeigt, dass bereits stärkere Regenereignisse im Stadtgebiet Friedrichshafen an einzelnen Stellen zu Problemen führen können. Das Starkregenrisikomanagement identifiziert sowohl die Risiken als auch mögliche Maßnahmen dagegen.

Karte mit Begrenzung des Einzugsgebiets für das Starkregenrisikomanagement
Karte: Wasser-Müller Ingenieurbüro GmbH

Da inzwischen die Hälfte aller Überschwemmungsschäden in Deutschland durch Starkregenereignisse verursacht wird, ist es notwendig zu untersuchen, inwieweit einzelne Kommunen gefährdet sind und wo Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden können, um Schäden zu vermeiden oder zu minimieren. In Friedrichshafen waren in der Vergangenheit besonders die Ortschaften Efrizweiler, Unterlottenweiler und Appenweiler von Starkregenereignissen betroffen.

Im Rahmen des Starkregenrisikomanagements werden Starkregengefahrenkarten zur Darstellung der Gefährdung, eine Risikoanalyse sowie ein Handlungskonzept mit möglichen Maßnahmen zur Minimierung von Schäden durch Starkregenereignisse erstellt.

Alle Starkregengefahrenkarten (PDF-Dateien nicht barrierefrei)

Künftig werden die Starkregengefahrenkarten auch im städtischen Geodatenportal zu finden sein.

Bereits 2017 hat die Stadt Friedrichshafen begonnen Grundlagen für den kommunalen Überflutungsschutz zu erheben. Im Rahmen der Grundlagenermittlung wurde 2019 der Untersuchungsraum für das Starkregenrisikomanagement und die Unterteilung in drei Einzugsgebiete festgelegt. Der Untersuchungsraum umfass ca. 50 km². Es werden durch den Untersuchungsraum die oberirdischen Einzugsgebiete abgedeckt, die durch topografische Gegebenheiten potentiell durch Sturzfluten gefährdet sind.

Alle Sitzungsunlterlagen

2025 / V 00021 „Vorstellung des Starkregenrisikomanagements für die Stadt Friedrichshafen“

An Eigenvorsorge denken

Zum Schutz vor möglichen Gefahren ist jede Bürgerin und jeder Bürger dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Eigenvorsorge für den Fall eines Hochwassers zu treffen – auch Hochwasser durch Starkregenereignisse. Einige Schäden können durch entsprechende Schutzmaßnahmen zum Beispiel vermieden werden. Vorbeugende Maßnahmen für Hausbesitzer und Grundstückseigentümer sind zum Beispiel die Abdeckung von Kellerlichtschächten oder der Einbau druckwasserdichter Fenster und Türen.

Die richtigen Verhaltensweisen und die wichtigsten Vorsorgemaßnahmen:

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Frau Frank
Sachgebiet Gewässer und Altlasten
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